Die besten gebrauchten Bässe im Juni und Juli

Thema heute: Gebrauchte Bässe im Juni und Juli! Es macht immer wieder Spaß in den Anzeigen auf LOUDER.com zu stöbern, auch wenn man gerade nicht auf der Suche nach neuem Equipment ist. Teilweise werden hier kuriose und witzige Dinge angeboten, teilweise aber auch richtige Sahnestücke. Dabei geht die Preisschere sehr weit auseinander, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Gibson Les Paul Money Bass

Den Bassmodellen des amerikanischen Herstellers war immer ein Dasein im Schatten der übererfolgreichen Gitarrenserien beschieden. Aber sie haben schon einige sehr coole Dinger gebaut: Die EB-Serie, Thunderbird, Flying V Bass. Auch die Les Paul hat ein Pendant mit vier Saiten bekommen. Ebenso die Les Paul mit zwei Cutaways. Genau so ein Stück findet sich nun auf diesen Seiten. Was darf man von so einem Bass erwarten?

Mahagoni wird als Korpusholz auch beim Thunderbird eingesetzt, auch die Halsmaße gehen in diese Richtung. Im Ergebnis kommt ein satter, solider Rockton aus den Lautsprechern, der weniger knochig ist als beim Konkurrenten mit dem F. Eine einfache passive Schaltung, insgesamt kein Schnick Schnack. Dieser Bass ist eine solide Rockmaschine, die in dem Midnight blue einfach geil aussieht. Der Preis mag etwas hoch erscheinen, doch war diese Serie limitiert. Insofern gilt für alle Rockbassisten: Check it out!

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Gebrauchter Gibson Les Paul Money Bass
Gibson Les Paul Money Bass © Pecker1

Hagström Viking

Die schwedische Firma Hagström war in den 1960er und 70er Jahren unter Anderem mit dem Concord Bass erfolgreich. In den 80ern ereilte sie dasselbe Schicksal wie viele andere Anbieter, die Produktion wurde eingestellt. Heutzutage ist der Markenname im Besitz eines großen deutschen Vertriebes, der diese Instrumente in China fertigen lässt.

Der Viking ist eine Neuauflage und Variation des alten Concord. Die Optik verspricht einen astreinen Vintagesound und die Akustik löst dieses Versprechen ein. Natürlich spielt die Shortscale Mensur eine wesentliche Rolle, aber auch die Tonabnehmer und die einfache, passive Schaltung sind wichtig. Die Optik mit dem langen Tailpiece ist eigenständig, aber in meinen Augen, sehr stimmig. Die alten Stilistiken Beat, Skiffle und Ähnliche sind gerade wieder mal in Mode, wer in solch einer Band spielt, hier ist der passende Bass.

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Gebrauchter Hagstrom Viking 4 Semi-Acoustic Bass
Hagstrom Viking 4 Semi-Acoustic © mickweber

Fodera Monarch 4 Deluxe

Nun wird es edel. In der Basswelt muss man Victor Wooten nicht vorstellen. Dieser außergewöhnliche Musiker ist seit Jahrzehnten mit den Fodera Instrumenten aus New York verbunden. Dieser Bass hier ist sein Signature Modell mit Ying Yang Lackierung und allem Brimborium. Ein Wahnsinnsteil! EMG Pickups und eine Schaltung vom Elektronik Guru Mike Pope in Kombination mit der sehr erlesenen Auswahl an Hölzern und der exzellenten Fertigungsqualität machen dieses Instrument zu etwas Besonderem. Sicherlich kein Schnäppchen, das man sich mal eben im Vorbeigehen mitnimmt, aber ein Bass für Feinschmecker und Klangästethen.

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Gebrauchter Fodera Monarch 4 Bass
Fodera Monarch 4 © Basster

Ibanez SRSC 800

Seit Jahren schon erfreuen sich die verschiedenen Single-Cut Designs verschiedener Hersteller großen Erfolges. Die Verbindung von oberem Horn und Hals sorgt für mehr Stabilität und Schwingfreude, damit für längeres Sustain und sonoreren Sound. Üblicherweise ist Ibanez einer der Großhersteller, der innovative Konzepte entweder selbst entwickelt, oder sie von kleinen „Boutique“-Herstellern übernimmt. Das ist keinesfalls verwerflich gemeint. Eher rechne ich der japanischen Firma sehr hoch an, dass sie bereit ist, neue Konzepte im Massenmarkt auszuprobieren und zu etablieren.

Das hier zum Kauf angebotene Instrument stammt aus der „Workshop“ Reihe. In dieser werden die einzelnen Serien in kleineren Stückzahlen produziert und bei der Entwicklung noch etwas genauer hingesehen. So bekommt man hier für relativ schmales Geld eine spektakuläre Optik, einen durchgehenden Hals und Bartolini Pickups.

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Gebrauchter Ibanez SRSC805 Bass
Ibanez SRSC805 © vedi

Warwick Infinity 5 String

Ein Bass aus dem Warwick Custom Shop im sächsischen Markneukirchen ist immer etwas Besonderes. Die Fertigungsqualität ist schlicht der Hammer, aber das ist bei Weitem nicht das Einzige, was diesen Bass besonders macht. Die Lackierung mit dem „Flower Tribal“ auf durchscheinendem Weiss, das F-Loch, der durchgehende Hals, die Hipshot Mechaniken, die höchstklassigen Hölzer und die seitlichen LEDs im Griffbrett. All das macht diesen Infinity zu etwas sehr Besonderem. Dazu war er schon mit diversen Basslegenden auf der Bühne. Der Verkäufer hat ihn auf Tourneen mit Chuck Rainey, Stuart Hamm, Divinity Roxx und Bakithi Kumalo gespielt. Ursprünglich gedacht für eine Besaitung von E – C, kann er auch problemlos mit einer „normalen“ B – G Bespannung umgehen. Sicherlich kein Schnäppchen, aber bei einem Neupreis von deutlich über 10.000 Euro ist dieses Instrument den Preis unbedingt wert.

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Gebrauchter Warwick Infinity Custom Shop Bass
Warwick Infinity Custom Shop © GroOve

Fazit: Gebrauchte Bässe im Juni und Juli auf LOUDER.com

Wow, das war wieder mal ein Ritt durch die Emotionen. Es gab viele schöne gebrauchte Bässe im Juni und Juli auf LOUDER! Ich persönlich liebe schöne Instrumente, egal ob alt oder neu, günstig oder nicht. In diesem Monat waren edle Bässe, Rocker und ein eher vintage orientiertes Modell dran, ich bin schon sehr gespannt, was da noch so kommt für die nächsten Artikel. Viel Spaß bei Stöbern auf LOUDER.com.