Die besten gebrauchten Bässe im April

Das Schöne an LOUDER ist, dass man regelmäßig wunderbare Instrumente zu sehen bekommt. Das Blöde daran ist allerdings, man kann sie sich nicht alle leisten. Dieses Mal sind wieder ein paar Klassiker dabei, aber auch ganz hervorragende Instrumente neueren Datums und aus deutscher Fertigung. Die Preise gehen ordentlich auseinander. Wir wünschen natürlich allen Anbietern viel Erfolg beim Verkauf!

Bogart Blackstone

Stefan Heß, der Mann hinter den Bogart Bässen ist ein findiger Kopf. Seine Instrumente haben einen Holzkern, der Rest des Korpus besteht aus diversen Composite Materialien. Dazu kommt ein Hals aus Carbon. Nun möchte man vielleicht denken, dass so ein Bass nicht warm klingen kann. Das stimmt nicht. Die Bogarts können zwar sehr modern, aber auch voll und rund klingen. Dabei sind sie einigermaßen weit entfernt von Klangklischees, die viele andere Hersteller bedienen. Ein außergewöhnlicher Bass.

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Gebrauchter Bass: Bogart Blackstone 4 Custom
© ProMusicTools

Washburn AB-40

Oder darf es was Akustisches sein? Als in den 1990er Jahren der Akustikboom über die Musikwelt hereinbrach, wollte natürlich jeder Hersteller ein Stück vom Kuchen abhaben. Einige der angebotenen Akustikbässe waren aber einfach grottenschlecht. Die Hersteller hatten offenbar ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Anders Washburn, die mit einer Serien von Instrumenten auf den Markt kamen, die wirklich abgeräumt haben. Die AB Reihe umfasste mehrere Bässe, für die besondere Anordnung der mehreren parallelen Klangöffnungen gab es damals gar ein Patent. Sehr cooles Holz.

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Gebrauchter Bass: Washburn AB40
© j-basser

Höfner 500/2 Contemporary

Wer auf Vintage Sounds steht, kommt um die Bässe des fränkischen Herstellers nicht herum. Der 500/1 wurde natürlich von Paul Mc Cartney bekannt gemacht. Der 500/2 Club Bass hat klanglich das gleiche Potential, aber einen größeren Body. Das finden viele Bassisten sehr angenehm und so sieht man dieses Modell auf vielen Bühnen wie z.B. bei Lenny Kravitz oder Tom Petty. Die Contemporary Serie ist die preisgünstigere, in China gefertigte Alternative zu den deutschen Modellen. Die verwendeten Teile sind aber teilweise identisch, z.B. die Pickups.

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Gebrauchter Bass: Höfner 500/2 Contemporary
© Nacktmulle

Framus Jazz Bass

Und wieder einer aus Deutschland. Dieses Modell heißt tatsächlich Jazz Bass. Als es herauskam, waren die großen Prozessen, die Fender in den 70ern gegen diverse Firmen wegen Copyright, Trademarks etc. geführt hat, noch in ferner Zukunft. In den 80er Jahren wohnte ein gewisser Jaco Pastorius einige Zeit in Stuttgart und er spielte damals genau dieses Modell. Im Museum der Firma Framus in Markneukirchen gibt es dazu viele Infos und Bilder. Dieser Bass ist in einem hervorragenden Zustand und ist sicher nicht nur für Sammler interessant!

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Gebrauchter Bass: Framus Jazz Bass
© gebauerj

Waja Telio

Hier ist nix mit Vintage. Waja Bässe sind in jeder Hinsicht modern und umwerfend. Die verwendeten Hölzer, das Shaping, die Brücke, Pickups, einfach alles ist hier ist hier auf Topniveau. Natürlich ist der Preis kein Schnäppchen, aber hier hat man es nicht nur mit einem einzigartigen Bass, sondern auch mit einem Kunstwerk zu tun. Was Wassilios Nikolaidis mit seinen Wajas abliefert ist ganz großer Sport! Ein außergewöhnliches Instrument, das seinen Preis wert ist.

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Gebrauchter Bass: Waja Telios 6 String
© OliverFiege

Music Man Stingray

Einen zweiten Pickup in einen Stingray einbauen? Ok. An die Elektronik und die damit einhergehende Optik musste ich mich aber erst gewöhnen. Naja, auch ich habe in meiner Jugend den ein oder anderen Bass verhunzt. Dafür ist dieser Bass klanglich sicherlich äußerst flexibel, bei den Möglichkeiten. Ein 70er Jahre Stingray ist ein ordentliches Stück Holz. Man hat hier richtig was in der Hand; der Bass ist kein Leichtgewicht und der Hals hat anständige Maße. Das liegt aber vielen Spielern, insofern könnte dieses Angebot in der Tat interessant sein.

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Gebrauchter Bass: Music Man Stingray 1979
© dafonky

Epiphone Jack Cassady

Nachdem es dieses Modell viele Jahre nur in schwarz oder gold zu kaufen gab, haben sich die Marketingstrategen bei Epiphone für die Jubiläumsausgabe was ganz Besonderes einfallen lassen: Rot. Sieht durchaus geil aus, auch die Maserung der Ahorndecke. Man sollte sich hier von der Bauweise nicht täuschen lassen. Obwohkl er nur einen Pickup hat und passiv ist, ist der Bass durch den Mehrwegschalter sehr flexibel. Dazu eine Longscale Mensur, ein großer, aber dünner Body. Geil!

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Gebrauchter Bass: Epiphone Jack Cassady
© BassoUnico

Bassline Buster

Zum Abschluss noch ein Schätzchen aus deutschen Landen. Bassline sitzen in Krefeld. Mastermind Rüdiger Ziesemann ist ein wahrer Meister seines Faches. Deshalb sind seine Instrumente auch wirklich klasse. Zwar geben die Infos zu diesem Bass keinen Aufschluss über Baujahr und andere interessante Details, doch allein die Optik des Griffbrettes aus Vogelaugenahorn lässt mich über Vieles hinwegsehen. Sofern hier alles funktioniert und das Instrument nicht beschädigt ist, macht man hier einen guten Schnapp.

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Gebrauchter Bass: Bassline Buster
© Basshulk

Fazit zu den besten gebrauchten Bässen im April

Diese Artikel machen mir Spaß. Immer wieder tauchen Perlen auf und immer wieder läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Tolle Instrumente, von günstig bis, äh, weniger günstig aus verschiedenen Epochen und mit unterschiedlichsten Philosophien dahinter. Großartig!