Die besten E-Gitarren im Februar

Es ist soweit: Eine Auswahl der besten Gitarren des Monats ist wieder am Start. Dabei halte ich es ähnlich, wie Ove es in seinem Artikel zu den besten Bässen unter 1000 Euro getan hat: Die besten Instrumente sind immer eine rein subjektive Sache. Es gibt Gitarristen, die spielen seit Jahrzehnten auf einer runtergeranzten No-Name-Gitarre und können sich nichts Besseres vorstellen. Und es gibt Gitarristen, für die ausschließlich teure Vintage-Gitarren das Maß der Dinge sind. Dazwischen gibt es unzählige Abstufungen. Daher gibt es hier und heute vier zutiefst unterschiedliche Gitarren-Modelle zu bestaunen – damit für jeden was dabei ist. Viel Spaß beim Entdecken.

Duesenberg Paloma RS in Red Sparkle

Das erste Modell des Monats ist eine Duesenberg Paloma S – eine Solidbody-Gitarre mit vielfältigen Soundmöglichkeiten und wirklich avantgardistischem Design. Die Paloma S ist mit drei Tonabnehmern ausgestattet: Einem Duesenberg Alnico Blade Singlecoil in der Neck-Position, einem Duesenberg Pearlito Singlecoil in der Mittelposition und einem Dusenberg GrandVintage Humbucker. Damit ermöglicht sie Dir brillanten Clean-Sound, warmen Blues, aber auch twangige oder verzerrte Gitarrenklänge.

Das fulminante Soundspektrum lässt sich über einen Vierfach-Schalter und die beiden Potis entdecken und wird durch das Duesenberg Diamond Deluxe Tremolo noch exquisit erweitert. Verpackt ist das Klangwunder zudem in einem wunderschönen Erlekorpus in Red-Sparkle, verfeinert mit Duesenbergs typischem Art-Deco-Stil. Das hier angebotene gebrauchte Modell geht für 1.549 Euro über den Tisch. Und ist laut Verkäufer in einem 1A-Zustand. Neu kostet sie noch gute 1.900 Euro. Daher findest Du hier einen echten Schnapper für eine ziemlich geile Gitarre in einem wunderschönen extravaganten Gewand. Ach ja, der Koffer gehört auch noch dazu.

Duesenberg Paloma E-Gitarre in Sparkle Red mit Vibrato. Copyright @ SaiSun.
Duesenberg Paloma in Sparkle Red mit Vibrato. Copyright @ SaiSun.

Gibson Flying V2 in Natural von 1980

Das nächste Gitarren-Modell ist eine Flying V2 – eine dezent abgewandelte Version der Flying V aus dem Jahre 1980. Sie kommt mit zwei Pickups in V-Form und einer mehrlagigen Walnut-Korpus-Konstruktion, durch welche sie formschöne Kontur-Linien erhält. Das V-Element der Gibson Flying V2 zieht sich über die boomerang-artigen Pick-Ups bis hin zum Stop-Bar der Tune o Matic-Bridge. Durch diesen konsequent durchgezogenen Stil erscheint die Flying V2 daher sogar ein wenig Flying V-mäßiger als das bekannte Standard-Pendant.

Die Gitarre ist in einem großartigen Zustand und ist komplett original. Sie wird zudem von einem unserer Lieblingsläden angeboten – dem GuitarPoint. Das bedeutet, dass sie quasi generalüberholt und ohne irgendwelche Mucken in Deine Hände kommt – damit Du direkt loslegen kannst. Das originale Gibson Hardshell Case von 1980 ist beim Preis von 3.195 Euro natürlich mit dabei. Hier der Link zur Flying V2.

Gibson Flying V2 Natural E-Gitarre. Copyright @ GuitarPoint.
Gibson Flying V2 Natural. Copyright @ GuitarPoint.
Gibson Flying V2 Natural E-Gitarre. Copyright @ GuitarPoint.
Gibson Flying V2 Natural. Hier sieht man gut die Korpuskonturen. Copyright @ GuitarPoint.

Helliver Trapezoid E-Gitarre

Die nächste Gitarre ist eine Helliver Trapezoid – eines der Gitarren-Modelle, mit denen ZZ-Tops Billy Gibbons regelmäßig auf der Bühne steht. Sie besitzt zwei Amber-Pick Ups, einen Classic Standard und einen Classic Rock und kommt im fetzigen Gold-Ton. Die Form der Gitarre ist dabei anfänglich ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn sie wirkt wie an eine Flying V bei der man die unteren 1,5 Kilo Holz vergessen hat herauszusägen. Bei genauerem Betrachten jedoch ergibt sich ein sehr elegantes und zutiefst schlichtes Äußeres, was dann durchaus gefällt. Und Schlichtheit war auch beim Bau der Gitarre ein wichtiges Thema. Denn Gibbons wollte bei der Trapezoid anfänglich viel Gewicht sparen. Daher sieht man ihn auf der Bühne auch häufig mit einem Modell, dass nur einen Pick-Up und einen Poti beinhaltet – der Trapezoid Hollow. Das hier angebotene Modell jedoch ist etwas komplexer. Und trägt den zudem recht passenden Namen REVEREND. Die Gitarre ist gebraucht, laut Verkäufer jedoch in neuwertigem und unbespieltem Zustand.

Helliver Trapezoid E-Gitarre in edlem Gold. Copyright @ Samakpa.
Helliver Trapezoid in edlem Gold. Copyright @ Samakpa.

Der Preis liegt bei 3.700 Euro. Insgesamt ist das hier eine geile Möglichkeit, schnell an eine edle Helliver-Gitarre zu kommen. Und Endorser wie Ed Mundell oder Billy Gibbons sprechen eindeutig für die Firma aus Münster.

Hier noch ein Link zu unserem Artikel über Helliver-Guitars.

Helliver Trapezoid in edlem Gold. Copyright @ Samakpa.
Helliver Trapezoid in edlem Gold. Copyright @ Samakpa.

2017 Fender Custom Shop Dale Wilson Masterbuilt ’68 Telecaster Paisley Relic

Das vierte Gitarrenmodell in diesem Monat ist eine Fender aus dem Custom-Shop – eine Telecaster mit Paisley-Muster. Sie ist eine Masterbuilt und daher von einem von Fenders Gitarrenbaumeistern gefertigt worden. Hier bei diesem Modell war es Dale Wilson, welcher seit 2003 bei Fender und seit 2005 in deren Custom Shop tätig ist. Er hat eine Telecaster Paisley Relic geschaffen, die aufgrund des exzellenten Ageings aussieht wie von 1968. Jedoch ist sie tatsächlich aus dem Jahre 2017 und wurde laut dem Guitarpoint nie gespielt. Da kannst Du sehen, wie exzellent die Arbeit des Masterbuilt Teams von Fender ist – und vor allem auch die Arbeit von Dave Wilson, welcher 2 Jahre für dieses Instrument benötigte. Die vom GuitarPoint angebotene Gitarre ist in einem astreinen Zustand, hat handgewickelte Pick Ups und kommt mit sämtlichen Papieren. Für jeden Telecaster-Fan ein echtes Sammlerstück. Und ein astreiner Player.

Das war eine kleine abwechslungsreiche Auswahl der „besten“ Gitarren des Monats. In unserem Marktplatz gibt es aber noch viel mehr zu entdecken. Unter anderem eine Original Fender Strat von 1958, eine Rickenbacker MapleGlo oder eine Anderson Guitarworks im Tele-Stil. Lasst euch überraschen was es sonst noch so gibt!